Digitale Schule & Datenschutz: Herausforderungen und Chance

Gestern durfte ich in einem kurzen Interview meine Ansichten zum Thema Datenschutz und warum dieser so wichtig ist und kein Grund keinen digitalen Unterricht zu gestalten.

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Einführung von iServ…im Lockdown

Seit über einem Jahr warten wir darauf, dass wir iServ an unserer Schule einführen dürfen. Fragen zu Finanzierung, Datenschutz etc. konnten wir mit teilweise langem Atmen schlussendlich alle klären und beantworten, so dass wir nun seit letzter Woche mit der technischen Einrichtung fertig sind, die Admin-Schulung steht an und bald auch die ersten Benutzschulungen. Die Kollegen*innen und Schüler*innen freuen sich ungemein darauf, endlich eine einheitliche Plattform zu haben, über die alleine kommuniziert werden soll. Ob wir das so hinbekommen, bleibt offen, aber ich rechne damit, dass mindestens 70% mit der Plattform bis Ende des Jahres arbeiten werden.

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, wie der Zeitplan aussieht, welche Schritte nötig sind, um eine solche Veränderung positiv ins Kollegium zu tragen.

Unser bisheriger Plan scheint zu klappen, allerdings tritt ein erstes Problem auf: Kollegen*innen können sich bereits anmelden, ohne eine Schulung gehabt zu haben und wir Admins auch noch auf unseren Termin warten. Nach diesem Termin warten wir erneut 2 Wochen auf die Benutzerschulungen.

Wir hoffen, diese Zeit der ersten Fragen und Irritationen mithilfe von Mikro-Fobis abzudecken, die wir 2x pro Woche a 30/40 Minuten anbieten. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass es endlich Voran geht. Mal sehen wie sich die Integration entwickelt.

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Fortbildungstag digital 2021

Kurz nach dem 2. Lockdown im Januar merkten wir an der Schule, dass wir uns zwar gut auf den Unterricht digital eingelassen hatten, aber nun der nächste Schritt auf uns zukam: wie nun mit den neuen Formen des digitalen Lernen und Lehrens umgehen? Wie bewerte ich digitale Produkte?

Dazu trat die Schulleitung an unsere AG Medienbildung heran und wir organisieren zurzeit einen Fortbildungstag als Barcamp light in digitaler Version. Die SLOTS stellen wir in einem Padlet dar. Die Links werden nach und nach zugefügt und können dann an dem Tag angeklickt werden, so dass der Zugang zu den einzelnen Videokonfernezräumen niederschwellig ist. Die AG Medienbildung hat im Vorfeld einen Fragebogen erstellt, der in einem 1. Termin in 2 Stunden pro Fachbereich gemeinsam beantwortet wurde. Daraus entwickelte die AG dann ein Programm und bietet dazu eigene Workshops an und weitere Lehrkräfte aus dem Kollegium meldeten sich, um ihre Erfahrungen zu teilen. Wir haben mittlerweile 17 SLOTS, es können auch an dem Tag selber noch welche dazukommen. Es bleibt spannend, wie alles klappt und wie diese sehr offene Form der Fortbildung angenommen wird.

https://padlet.com/m_gloeckner/KollegialDigital_AFS

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Tag der offenen Tür…digital

Bis Anfang des Jahres hatten wir noch gehofft, aber dann war klar, dass wir unseren Tag der offenen Tür dieses Jahr nicht im Präsenz stattfinden lassen konnten. Jeder Fachbereich organisierte und erstellte Material, um sich zu präsentieren. Die Frage blieb allerdings, wo das Material gesammelt werden sollte und wir entschieden uns für eine WordPress-Seite, da dieser dynamischer ist. Es lohnte sich, allerdings zeigte sich mal wieder, dass es viel für eine Person ist, in diesem Fall ich 😉 Es gibt aber niemanden in meinem Kollegium, der/der mit WordPress Erfahrungen hat. Hätte ich auch nicht, wenn ich nich 2013 an der Fernuni-Hagen den Master in eEducation begonnen hätte und in einem Semester einen Weblog erstellen musste. Die Mühe hat sich aber gelohnt, wir haben uns erfolgreiche 100% digital präsentiert 🙂

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WSK im Englischunterricht_Lobhudelei a la “Zimmer frei”

Bereits im 2. Jahr bin ich nun in einer sogenannten WSK (Wertschätzende Kommunikation)- Klasse. Viele Elemente der WSK laufen in den eigens dafür vorgesehenen Klassenstunden ein, aber ich versuche stetig, Methoden und Inhalte in meinen Englischstunden zu integrieren.

Deswegen habe ich nun zu Beginn als Kennlernspiel folgendes ausprobiert: The Ultimate Lobhudelei. Jeder, der noch die Sendung “Zimmer frei” mit Christine Westermann und Lutz Alsmann kennt, weiß direkt Bescheid.

Etwas abgewandelt, interviewen sich die Schüler gegenseitig, um besondere Eigenschaften und Interessen herauszufinden, die für unseren Englischkurs sinnvoll sind. Es gibt nämlich nur noch einen Platz für den Englischkurs und jeder Schüler möchte natürlich seinen Partner vorschlagen und dabei haben. Das ganze findet natürlich auf Englisch statt.

Dieser positive Einstieg ermöglicht es den Schülern, sich gegenseitig kennenzulernen, zu befragen, Englisch zu sprechen und den Partner anschließend wertschätzend vorzustellen und zu LOBEN. Und als Lehrer lernt man auch direkt Stärken der einzelnen Schüler*innen kennen.

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Welche digital literacies brauchen unsere Schüler?

Beat Honegger setzt sich mit dieser Frage auseinander und findet Antworten und setzt Impulse zum Nachdenken in seinem Buch.

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Lernprozesse digital unterstützen als Advanced Organizer mit genial.ly

Während der Schulschließung habe ich hauptsächlich projektorientierte Aufgabenstellungen erarbeitet und bin dazu übergegangen, mit Advanced Organizer zu arbeiten. Diese erarbeite ich sonst immer gemeinsam mit den Lernern im Unterricht ausgehend von der Frage: ” Was muss ich können, um die gegebene Aufgabenstellung zu bearbeiten ?” Wir zeichnen dann gemeinsam in Form einer MindMap die verschiedenen Elemente, die benötigt werden.

Nun habe ich den Lernpfad für meine Spanischklasse einmal selber vorgegeben. Ich wollte dies gerne visuell unterstützen, Videos einbetten und i.S. von Scaffolding hilfreiche Wortschatzlisten etc. hinzufügen. Mit padlet funktioniert das super, ich bin bei weiterer Suche aber dann auf genial.ly gestoßen. Eine Anwendung ähnlich aufgebaut wie padlet, allerdings mit mehr Möglichkeiten. Dies ist dann auch die eigentliche Herausforderung: sich nicht in den Auswahlmöglichkeiten zu verlieren. Aber wenn man sich einmal einen Überblick verschafft hat, ist das Programm super, um zum Beispiel auch Infographics zu erstellen, Canvas uvm.

Für meine Schüler*innen war der Advanced Organizer mit genial.ly zunächst ungewohnt, es kamen auch Nachfragen, aber nach weiteren Klärungen konnten sie gut damit arbeiten.

In dieser Aufgabe ging es darum, dass die Schüler aus meiner 11. Klasse für das Fach Spanisch einen Blogeintrag verfassen sollten, in dem sie Berlin vor und nach der Coronazeit vergleichen.

Die Arbeit mit Advanced Organizer und /oder Lernwegen werde ich vertiefend im Präsenzunterricht einsetzen. Ich habe gemerkt, dass es den SuS eine Hilfe ist, das Ziel und die Schritte, die mich dorthin bringen, visuell im Vorfeld zu kennen. Der nächste Schritt wäre dann, dass sich SuS selbstständig mit Hilfe des Lehrers und Mitschülern Lernwege erstellen, Material entsprechend zusammensuchen. Das wird einer meiner Schwerpunkte für das kommende Schuljahr sein.

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Mikrofortbildungen

Seit dem Schuljahr 2019/20 habe ich an meiner Schule das Konzept “Mikrofortbildungen” ausprobiert, und die Resonanz war sehr positiv. An 2 festen Terminen in der Woche ( Montag nach dem 2. Block und Mittwoch in der 2. großen Pause) habe ich verschiedene Themen angeboten, die ich vorher in einer Übersicht verschickt hatte. Zu einem Termin gab es 2 Themen und ein Wunschthema. Meistens fanden sich 2-3 Kollegen*innen zusammen. Je nach Thema fanden die Fobis in einem Klassenraum, im Computerraum im Lehrerzimmer oder auch im großen Gruppenraum im Lehrerzimmer auf dem interactive Whiteboard statt, so dass spontane Interessenten*innen dazukommen konnten. Alle 6 Wochen gab es ein neues Programm, welches per Email versendet wurde und an meinem Tisch auslag, um sich dort einzutragen, weil wir noch keine flächendeckende digitale Lösung haben. Aber durch das persönliche Eintragen kam man ins Gespräch. Ich habe darüber hinaus auch individuelle Termine angeboten, wenn ein Interessent zu keinem der beiden Termine konnte. Zuletzt habe ich ebenfalls kurze Erklärvideos zu den Themen bereitgestellt, so dass die Teilnehmer*innen in den Mikrofortbildungen praktische Anwendungsfragen diskutieren konnten.

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Aufbau eines eigenen Medienlabors mithilfe eines Stiftungsprogramms

Kurz vor dem Ende des Schuljahres 2018/19 bin ich aus meiner 2. Elternzeit gekommen und habe direkt als neue Koordinatorin für Digitalisierungsprozesse die Chance ergriffen, meine Schule für das Stiftungsprogramm “Berufsschule Digital” der DKJS zu bewerben. Eine sehr kurzfristige Aktion, aber es hatte geklappt.

Unser Projekt: Vielfalt ansehen, anhören, ansprechen.

Geplant war es, dass der Grundkurs Kunst Fotos zum Thema “Identität von Jugendlichen” erstellt und der Grundkurs Spanisch und Englisch dazu Bildinterpretationen verfasst und diese als digitalen Audioguide veröffentlicht. Darüber hinaus werden die Bilder mithilfe der Schülerfirma am Ende des Jahres in einem Jahreskalender zusammengestellt und verkauft. Die Bewerbung hat sich aus folgenden Gründen gelohnt:

  • fächerübergreifende Kooperationen und Projektgestaltung
  • finanzielle Unterstützung zur digitalen Ausstattung (Medienlabor)
  • Netzwerken: im Rahmen des Stiftungsprogramms gab es mehrere Treffen und Tandem-Verbindungen zwischen OSZs in Berlin
  • geplanter Besuch eines OSZ in einem anderen Bundesland
Ein altes Filmstudio war bereits vorhanden, welches aber nicht mehr benutzt wurde. Dieses wurde ausgeräumt und mit Geldern aus dem Stiftungsprogramm neu ausgestattet. Auf den gezeigten Bildern fehlen noch ein Schrank sowie Laptops und eine GreenScreen.

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SOkeL: wie Lerner im Lernprozess unterstützt werden können…

Mit Corona ging ein Ruck durch meine Schule. Hatten wir 2019 mit der Verabschiedung eines Medienkonzepts doch gerade einen ersten wichtigen Schritt auf unseren Weg zu einer modernen Schule im digitalen Zeitalter gemacht und plötzlich musste alles schnell gehen, für uns Lehrer*innen aber vor allem für unsere Schüler*innen. Daher habe ich 4 kurze Videos produziert, die den Schüler*innen kurz und knapp die wichtigsten Elemente von Selbstorganisiertem Lernen näher bringen.

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